Eine digitale Wetterstation für Zuhause

digitale wetterstation

Egal ob als zukünftiger Wetterfrosch oder angehender Hobby Meteorologe – früher oder später stellt man sich die Frage: Soll ich mir eine Wetterstation zulegen? Wofür sind diese überhaupt erforderlich?Und macht es Sinn sich eine analoge oder digitale Station zu kaufen?

In diesem Artikel erkläre ich dir die verschiedensten Stationen für den Heimgebrauch. Dabei spielt es keine Rolle für welches Gerät Du dich letzten Endes entscheidest. Alle Stationen haben so ihre Vor- und Nachteile und die Auswahl ist riesig.

Die Wetterstation der Meteorologen?

Die Sonne scheint, es regnet oder schneit, die großen Stationen, von denen wir jeden Abend aus dem Fernsehen unsere Informationen zum bevorstehenden Wetter bekommen, setzen verschiedene Messgeräte ein, um meteorologische Messungen, Klimaforschung und Wetterbeobachtungen an bestimmten Orten durchzuführen.

Um in der Welt die entsprechenden Wettervorhersagen (Prognosen) treffen zu können, kommen sowohl analoge, als auch digitale Stationen zum Einsatz. Eines der bekanntesten Institutionen in unserem Land ist der DWD. Aber nicht nur der DWD (Deutsche Wetterdienst), auch andere Einrichtungen die sich dem Wetter verschrieben haben, versorgen sich selbst und den Menschen täglich mit Daten und Informationen zum aktuellen und bevorstehenden Wetter den sogenannten Prognosen für die darauffolgenden Tage.

Die analoge Wetterstation der Meteorologen

Wer schon einmal den Begriff Wetterhütten aufgeschnappt hat, wird sich sicher fragen was diese sind? Nun in diesem Fall handelt es sich um das Zuhause einer analogen Wetterstation. Um die Messinstrumente besonders vor Regen, Schnee und Umwelteinflüssen zu schützen, werden sie in solchen Hütten untergebracht. Zur Auswertung der Daten einer analogen Wetterstation müssen alle Informationen persönlich abgelesen und notiert werden.

Die digitale Wetterstation der Meteorologen

Diese bestehen im Prinzip aus zwei Komponenten. Damit sie Daten erhalten und auswerten können, ist eine Basisstation zum Empfang erforderlich. Als zweites werden die sogenannten Sensoren benötigt, welche für das Sammeln der Daten und die Übertragung zur Basisstation zuständig sind.

Die Datenübertragung erfolgt in der Regel per Funk oder per Kabel. Auch eine Datenübertragung per GSM oder GPRS ist möglich. Des Weiteren ist ein Empfang über verschiedene Netzwerke möglich, so kann man Weltweit die Daten an bestimmten Orten abrufen.

Analoge Geräte für die Wohnung

Wenn man sich heute im Fachhandel oder auch in Online-Shops nach  analogen Geräten für die Wohnung umschaut, wird man schnell feststellen, dass trotz des digitalen Zeitalters es noch viele analoge Stationen zu kaufen gibt. Wer auf der Suche nach einer analogen Wetterstation ist, wird dabei schnell fündig und kann sich an einer Vielzahl von Geräten in unterschiedlichsten Formen orientieren. Ein Einsatz ist bei vielen Stationen sowohl innen als auch im Außenbereich möglich.

Ausstattung einer analogen Station:

Die beliebtesten und am meisten verkauften Wetterstationen verfügen in der Regel über drei Anzeigen: dem Thermometer, dem Barometer und dem Hygrometer. Je nach Modell können diese an die Wand befestigt werden, oder sind mit einem Standfuß ausgerüstet, um sie auf einem Regal oder der Wohnwand zu platzieren.

Die analoge Wetterstation hat oftmals ein Edelstahlgehäuse, sind aber auch in Holzoptik oder mit Kunststoffgehäuse erhältlich. Letztere sind aber eher einfache Modelle die nur mit einem analogen Thermometer und manchmal sogar mit einem Hygrometer ausgestattet sein können.

Vorteile 

Eine analoge Station bringt einige Vorteile mit sich, die natürlich genannt werden wollen:

  • auf den Einsatz von Stromquellen oder Batterien wird verzichtet, dass schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel
  • Ideal für jeden der nur an der reinen Temperaturanzeige interessiert ist.
  • Eine Vielzahl an Modellen in verschiedenster Optik

Nachteile 

Alles was einen Vorteil hat, bringt natürlich auch gewisse Nachteile mit sich.

Genauso verhält es sich auch bei analogen Wetterstationen. Die folgenden Nachteile sollte man daher immer im Hinterkopf behalten:

  • Messungen sind nur innen oder außen möglich
  • Prognosen zum bevorstehenden Wetter können nicht angezeigt werden
  • Wer als Hobby gerne Wetterdaten sammelt und auswerten möchte, muss diese notieren
  • Geringerer Funktionsumfang gegenüber digitalen Stationen

Digitale Station für Zuhause

Im Zeitalter der Digitalisierung darf natürlich auch eine digitale Station nicht fehlen. Ebenso wie bei analogen Stationen gibt es beim digitalen Gegensatz eine Vielzahl an Geräten. Diese unterscheiden sich hauptsächlich am Funktionsumfang, am Zubehör (Außensensor) und an der Größe um nur einige zu nennen.

Die Spitzenmodelle dieser Stationen  können zusätzlich zur Temperaturanzeige innen und außen, zum Luftdruck und zur Luftfeuchtigkeitsmessung auch mit Niederschlagsanzeige, Wettervorhersage und Windmesser ausgestattet sein.

Wer als angehender Hobby Meteorologe tätig sein möchte, kann mit diesen vollausgestatteten Modellen sein Wetterfrosch Image also so richtig aufpolieren.

Ausstattung einer digitalen Wetterstation: 

Eine ganz einfache digitale Wetterstation wie das TFA Dostmann* zeigt einem nur die Innen und Außentemperatur. Wem dies genügt, ist bereits mit diesem günstigen Station für die Wohnung bestens gerüstet. Für etwas anspruchsvollere Meteorologen empfehlen sich Geräte welche mit Hygrometer, Barometer und sogar über eine Anzeige mit Lüftungsempfehlung ausgestattet sind. Ein Gerät mit diesen Funktionen ist beispielsweise das Baldr Model: B0317ST2H2-V3*.

Wem dies noch zu wenig Spielereien sind, kann auch auf richtig teure Geräte wie das Bresser Profi W-Lan Wetter Center* zurückgreifen. Diese haben hingegen eine weitaus größere Ausstattung, und sind daher schon ein eigener Informationsdienst. Um mal die Möglichkeiten aufzuzeigen was so eine Wetterstation kann, liste ich hier am Beispiel des Bresser Modells einmal die Ausstattungsmerkmale auf.

  • W-LAN Funktion und UV-Strahlungsmesser!
  • 6-in-1 Multisensor für den Außenbereich
  • Innentemperatur- (°C/°F) und Luftfeuchtigkeit
  • Außentemperatur- (°C/°F) und Luftfeuchtigkeit
  • Windrichtung und -geschwindigkeit
  • Grafische Wettertrend-Anzeige (12 Stunden)
  • Beaufort-Index (Skala zur Klassifikation von Windstärken)
  • Niederschlagsmenge mit Historie (Tag/Woche/Monat)
  • Luftdruck mit Historie (24 Stunden)
  • Hitze-Index
  • Taupunkt
  • Zeit- und Datumseinstellung
  • Mondphasen
  • Weckfunktion
  • Eis-/Frostwarnung
  • -/Max.-wertespeicher (bis zu 24 Stunden)
  • LED-Hintergrundbeleuchtung, bernsteinfarben

Wie man sehen kann, ist solche digitale Wetterstation üppig ausgestattet sein.

Kommen wir wie bereits bei analogen Stationen zu den Vor- und Nachteilen.

Vorteile 

  • sind schnell eingerichtet
  • günstige Anschaffung
  • sehen optisch richtig gut aus
  • einfache Montage
  • relativ genaue Daten
  • mehr Daten (bei hochwertigen Stationen)
  • per WLAN mit Mobiltelefonen koppelbar daher Datenabruf von unterwegs möglich

Nachteile

  • Strom oder Batteriebetrieben
  • Außensensoren bei einigen Modellen nicht immer wertig genug
  • Sensoren und Empfänger benötigen eine gute Signalstärke sonst Abweichungen und ständige Sensoren Suche an der Basisstation

Fazit:

Wie auch immer man sich entscheidet, man hat wie bei vielen Dingen die Qual der Wahl. An Angeboten mangelt es sowohl bei analogen wie auch bei digitalen Wetterstationen nicht. Für einen Kauf ist daher nur der eigene Einsatzzweck entscheidend. Brauch ich nur die Raumtemperatur oder nur die Außentemperatur ist eine analoge Wetterstation die richtige Wahl. Will man eine umfangreichere Ausstattung mit mehr Informationen zum Wetter, ist man in jedem Fall gut beraten sich eine digitale Wetterstation anzusehen.